Aktuelles aus dem Ehrenamt

Mut zu Strategie

Zum wiederholten Male bietet die Frauenhilfe in Kooperation mit dem Frauenreferat der EKvW eine Fortbildung für Presbyterinnen an.

In dieser Kompaktfortbildung dreht sich alles um das Geld: Viele gute Ideen lassen sich nur mit zusätzlichen Mitteln umsetzen. "Die Kunst des Gebens und Nehmens" vermittelt Ihnen einen ersten Einblick in Fundraising. Wie liest man einen Haushaltsplan? Was ist der Unterschied zwischen Kameralistik und Doppik? Wie sieht die Finanzierung meiner Kirchengemeinde aus? Darum geht es am zweiten Tag der kompakten Fortbildung.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag 15. September um 16 Uhr und endet am Samstag 16. September wiederum um 16 Uhr und findet in der Tagungsstätte der Frauenhilfe in Soest statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie hier: t1p.de/3rpf

Einsatz für Geflüchtete braucht Struktur und Perspektive

Ehrenamt braucht Strukturen und Perspektiven -  unter diesem Motto stand am Samstag im Institut für Kirche und Gesellschaft (Schwerte/Ruhr) die Auftaktveranstaltung des Projektes »Engagiert in Vielfalt – Wahrnehmung und Stärkung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land«.

Was bewegt und motiviert Ehrenamtliche, sich in der Flüchtlingsarbeit zu engagieren? Welche Strukturen, Organisationen und Initiativen finden sie dabei vor? Und wie gestaltet sich die Lebenslage Geflüchteter, denen die Ehrenamtlichen begegnen? Welche Unterstützung brauchen sie unter den gegebenen Rahmenbedingungen?

Diesen und weiteren Fragen geht das Projektteam am Institut für Kirche und Gesellschaft nach. Dazu werden drei Jahre lang ehrenamtliche Initiativen in Stadt und Land intensiv in ihrer Arbeit begleitet. Ziel des Projektes ist die Erforschung und nachhaltige Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land.

Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales stellte bei der Auftaktveranstaltung zwei maßgebliche integrationspolitische Veränderungen der vergangenen Jahre heraus: »Asyl wurde zu einem echten Integrationsthema. Das ist neu, weil man bisher weitgehend glaubte, Integration habe erst mit der Anerkennung von Asyl zu beginnen. Die zweite wesentliche Veränderung ist das Entstehen einer neuen sozialen Bewegung im Land: Ehrenamtliche helfen und unterstützen Geflüchtete. In den Ausmaßen, wie wir das heute erleben, ist auch das neu. Die Ehrenamtlichen wirken daran mit, dass Menschen, die bei uns bleiben werden, teilhaben können, dass sie wie Du und ich Teil der Gesellschaft werden können. Das Projekt der Kirche verbindet diese beiden großen Veränderungslinien modellhaft.«

Albert Henz, theologischer Vizepräsident der Ev. Kirche von Westfalen ergänzte: »Es gibt die vielen Ehrenamtlichen und sie brauchen Begleitung, Unterstützung.« Die Landeskirche stelle dafür regelmäßig Sondermittel bereit. Im Institut für Kirche und Gesellschaft wurde zudem ein eigener Fachbereich eingerichtet, dem nun für drei Jahre auch die Mitarbeiterinnen dieses Projekts angehören. Nun sei es wichtig, so Albert Henz weiter, »dass sich die Stimmung nicht immer mehr von einer Willkommenskultur zu einer Abschottungs- bis Abschiebehaltung verändert. Dabei wissen wir genau, dass wir von einer gut gestalteten Zuwanderung profitieren: Demografisch, kulturell und sogar finanziell.«

Das Projekt stellt modellhaft sieben Initiativen in den Fokus der Untersuchung. Es vergleicht die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Arbeit, die Formen und Ausgestaltungen der Organisation, die Aufgabenfelder sowie die daran beteiligten Akteure und Motivationen.
 Erste Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts werden auf einer Praxistagung am 18. und 19. November 2017 in Dortmund vorgestellt. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW.

Kompetenzprofil für Ehrenamtliche

Ehrenamtliche Mitarbeit ist vielfältig und oftmals verfügen die Mitarbeitenden über mehr als ein Talent. Beim Schreiben eines Zeugnisses oder einer Bescheinigung ist es gut, alles auf einen Blick zu haben. Als Service stellen wir hier ein vom Amt für Jugendarbeit entwickeltes pdf-Dokument zur Verfügung, in dem am Computer alles Wichtige eingetragen werden kann. Diese Datei kann für jede/n Ehrenamtliche/n einzeln angelegt werden und hilft auf fünf Seiten bei der Erfassung von Daten der Mitarbeitenden.

Das Dokument kann man hier herunterladen und findet es zukünftig. unter Formulare auf dieser Seite.

Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD

Durchschnittlich vier Ehrenämter

Beim Thema Ehrenamt stehen Kirchengemeinden mit an erster Stelle. 77 Prozent der Ehrenamtlichen geben an, sich genau dort einzubringen. Durchschnittlich hat jeder vier Ämter. 26 Prozent kümmern sich sogar um fünf bis sieben Aufgaben und wiederum jeder Siebte leistet seinen freiwilligen Dienst in acht oder mehr Bereichen (14 %).

 
 
 
 
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